Inn

15.9.2020 – Der Tag beginnt gnadenlos mit 100 Höhenmetern Anstieg auf den Irschenberg. Ich hätte gewarnt sein müssen, die zweite Worthälfte von Irschenberg ist eine klare Ansage.

Auf leeren, aber geteerten Wegen erklimme ich neben der Autobahn den Irschenberg und werde mit einer sensationellen Fernsicht auf Watzmann, Karwendel- und Zugspitzmassiv belohnt.

Ab Rosenheim geht es auf eher grobschottrigen Wegen dem Inn entlang. Es läuft trotzdem gut , aber bei Wasserburg am Inn wird es dann übel, der Weg verlässt den Inn, mutiert zum Höhenweg um zu allem Überfluss auch noch in Wasserburg die Seite zu wechseln. Immerhin komme ich so in den Genuss das Städtchen Wasserburg am Inn näher kennen zu lernen.

Zu allem Überfluss ist die Beschilderung sehr dürftig und oft alles andere als eindeutig, auch fehlt die Beschilderung an entscheidenden Stellen oder lässt einem rätselnd dastehen, ob man noch auf dem Hauptweg oder auf einem Seitenstich sich befindet. Mehrere Male muss ich das Navi starten, war aber keine wirkliche Hilfe ist, da Google Maps eher stur ist und die vorhandenen (Themen-) Radwege nur bedingt kennt und diese in die Navigation integriert.

Auch heute ist es wieder so eine Gewaltetappe mit über 100 km und über 600 Höhenmetern. Der Tag endet irgendwo in einem gesichtslosen Hotel in der Gewerbesteppe von Mühldorf am Inn.

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