Ältötting und der Papst. Und die Österreicher zeigen mal wieder wie es geht….

16.9.2020 – Der frühe Start in den Tag beschert mir auf meiner heutigen Tagesrout nach wenigen Kilometern in aller Herrgottsfrühe bereits den Wallfahrtsort Altötting.

Der Platz vor der Wallfahrtskirche und die Kirche habe ich exklusiv für mich. Kein Rummel, keine Busladungen voller Wallfahrer und Schaulustiger.

Weiter geht es auf meinem Weg auf die andere Innseite zurück. Dort komme ich in Marktl am Inn vorbei, dem Geburtsort der beiden Ratzinger-Brüder. Dass in dem Geburtshaus noch eine weitere prominente Person geboren wurde, ist an den beiden Gedenktafeln zu erkennen.

Die deutsche Seite macht am Inn macht weiter keine Freude. Immer wieder finde ich mich auf normalen Straßen wieder, verliere auch dann und wann den Weg, rätsel wie und wo es weiter geht oder muss das Navi einschalten oder die Karte wälzen.

In Simbach wird es mir endgültig zu blöd. Ich wechsle die Flussseite. Das in Braunau am Inn stehende Geburtshaus eines erfolglosen Kunstpostkartenmalers, der in die Politik wechselte und viel Leid über Europa brachte, erspar ich mir.

Die Ausschilderung nach der Doppelstadt Simbach/Braunau ist dann auf österreichischer Seite einwandfrei. Klare, große und deutliche Schilder, die an allen neuralgischen Punkten stehen und klare Ansagen haben. Auch gibt es Schilder zwischendurch „einfach so“ auf freier Strecke, so dass nie ein Gefühl der Unsicherheit aufkommt. Der Weg heisst „R3“, das ist der „Tauernweg“. Würde man ihm in Gegenrichtung folgen, würde man in Italien herauskommen.

Selbst der Schotter auf den Wegen ist in Österreich feiner und immer gut zu fahren. In Deutschland sind die Wege etwas rustikaler und weniger fahrradgerecht.

In Deutschland gibt es meist auch nur kleine „Sparschilder“ die zudem sparsam verwendet werden oder auch schon mal detektivisch aufgespürt werden müssen. Manchmal ist in Deutschland das Fernziel angegeben, dann wieder irgend ein naher Ortsname, wobei dann nicht immer klar ist ober es der nächste Ort ist oder es nun zu einem Seitenast geht. Kurzum, ich bleibe in Österreich, mache dazu noch eine hervorragende Jause und bleibe auf der rechte Seite bis Passau.

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