Von Pontius zu Pilatus

7. Oktober

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Wahrzeichen von Porto ist die Brücke über den Douro

– Ich bekomme neben der Pension in einem Café ein leckeres Frühstück (Milchkaffee, Orangensaft und Käsebrötchen etc) , fahre dann mit dem Rad zur Metrostation und stelle fest, dass es dort keine Fahrradabstellplätze gibt.

Das Fahrrad kette ich daher an einem Verkehrsschild an. Die letzten Wochen habe ich mein Faltschloss nutzlos herumgeschleppt, denn es gab für das Rad immer ein nettes und auch sicheres Plätzchen für die Nacht,  jetzt brauche ich das Schloss endlich einmal. Alleine die Aufbewahrungsorte des Fahrrades während der Reise sind ein Kapitel für sich.

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Nicht nur Fahrradverleihe gab es in Porto, sondern auch alte Straßenbahnen, wobei erstere das Ziel war und die Straßenbahn der „Beifang“ war.

Am Flugplatz von Porto die nächste böse Überraschung: es gibt keine Kartons für Fahrräder, auch herumfragen bringt mich nicht weiter.

Leichtes Unbehagen kommt auf. Ich erinnere mich an Franz in Bilbao. Er brauchte aus dem gleichen Grund gut einen Tag bis er alles mit der Fahrradverpackung erledigt hatte.

In Santiago wäre alles ein Kinderspiel gewesen, selbst die Spanische Post (Correos) hat dort zwei Postämter in der Innenstadt, wo man Versandkartons kaufen kann und von dort aus direkt innerhalb Europas verschicken kann.

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Lange Warteschlangen um mit der Oldtimerstraßenbahn zu fahren

Also bin ich mit der Metro weiter bis ins Zentrum gefahren, was ohnehin geplant war.

Die Besichtigung der Innenstadt ordnet sich dem Ablaufen der verschiedenen Fahrradverleihe unter.

Den größten Sporthändler am Ort habe ich aufgesucht (Decathlon), ohne Erfolg. In der kompetenten und netten Tourist- Info dann viele ergebnislose Telefonate und am Ende die Erkenntnis, daß auch die portugiesische Post nicht in Betracht kommt, DHL und Co ebenso wenig.

Was bleibt sind die Namen und Telefonnummern einiger Fahrradhändler für morgen, denn heute ist Sonntag. Als Rückfallebene bleibt noch die fröhliche Bastelstunde mit Baumarkt- Umzugskartons und Klebeband.

IMG_20181007_134146.jpgTrotz allem habe ich Porto genossen.  Die Oldtimer- Strassenbahn bin ich übrigens auch noch gefahren und das ohne Schlange stehen. Einfach an der anderen Endhaltestelle einsteigen.

Und wie es sich gehört, habe ich die Kathedrale besucht und auch den letzten Stempel in den Pass bekommen.

Es war ein voller Tag.

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