Passt genau

8. Oktober

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Bretterwege durch die Dünen, so weit das Auge reicht. Heute nur noch reduziertes Tagesgepäck.

– Der Tipp heute morgen vom Vermieter war gut. Denn der Motorradhändler am Ort hatte tatsächlich passende, aber leider schon aufgetrennte Kartons die schon zur  Entsorgung bereit standen.

Schnell ist ein passender Karton reserviert und auf dem Rückweg habe ich auch noch Klebeband in einem Schreibwarenladen bekommen. Dann bin ich mit der Metro (ausserhalb der Innenstadt ist das eher eine Überlandstraßenbahn) zum Flughafen gefahren, habe dort einen Mietwagen geholt und die Kartonagen eingeladen. Zur Mittagszeit war die Aktion beendet und der Druck aus dem Kessel.

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Nicht überall in Porto ist so ein De-Luxe Fahrradweg. Da gibt es auch noch ganz andere Stellen.

Wer nun etwas lästerlicher drauf ist, wird fragen wie hoch denn der Zeitwert des mittlerweile 10 Jahre alten  Fahrrades ist, weil die Rückführung  doch einiges an Zeit, Nerven und Geld beansprucht.

Nun denn, da ist zugebenermaßen auch eine emotionale Komponente drin. Auch wenn das Radl momentan nach der Tour etwas dreckig und abgefahren aussieht: was war denn die letzten 2500 Kilometer ? Bremsen nachgestellt, Gang nachgestellt, Kette zweimal geölt und die Batterie des Tachogebers ausgetauscht. Weniger geht wohl kaum !

Ich fahre heute noch die letzten Kilometer auf dem Camino Portugues bis Porto, denn diese Strecke habe ich, da mein Quartier etwa 30 km vor Porto liegt, gestern unterschlagen.

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Zwei Gläschen Portwein beim Sandeman auf der Terrasse – den Altstadtblick mit Nostalgieschiffdeko gibt es als Dreingabe.
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Schlussstempel

Das Wetter lädt an den menschenleeren Stränden zum Verweilen und zum (Sonnen-) Baden ein, so dass sich die ca. 35 km auf dem Uferweg trotz erneutem Rückenwind etwas länger hinziehen.

Ein Drittel des Weges heute verläuft auf  den menschenleeren, kilometerlangen Bretterstegen durch die Dünen und oberhalb der Sandstrände.

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Kein Türke oder „hingedeichselt“ – direkt an der Brücke und am Touristen – Hotspot sind genau 2500 km erreicht.

Exakt beim Kilometerstand 2500 bin ich an der Brücke/ Kathedrale von Porto. Nichts wurde dafür hingebogen – alles passt, so wie ich es mir zu Hause zurecht gelegt habe.

Und unterwegs finde ich sogar noch einen Fahrradhändler der für 5 € eine passende Kartonbox für mich hat – ich hatte das Thema bereits seit heute morgen fast abgehakt.

Einzig die Führung durch die Portweinkeller bei Sandeman muss ich streichen, da war ich zu spät dran.

Für zwei Gläschen auf der Terrasse mit 1a- Stadtkulisse reicht es aber noch. Mit der (Überland-) Metro kommen Fahrrad und Fahrer dann wieder zurück.

Es ist längst dunkel als ich in Vila do Conde aussteige. Auch hier in der Metro ist, wie in Spanien, die Fahrradmitnahme gratis.

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